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| Salzburg - Die Mozartstadt
| In diesem reichsunmittelbaren Fürstentum waren immer Erzbischöfe die weltlichen und geistlichen Herrscher, deshalb erhielt die Stadt auch den Beinamen "Rom des Nordens". Wo sich Salzburg heute ausbreitet, wurde von den Römern die an einer bedeutenden Heeresstraße gelegene Siedlung Juvavum gegründet. Nach dem Zerfall des Römischen Reiches dauerte es bis zum Ende des 7. Jahrhunderts, ehe Bischof Rupert die Stadt neu gründete. Das heutige Gesicht Salzburgs, mit seiner barocken Altstadt, bekam Salzburg im 17. und 18. Jahrhundert, als die Fürsterzbischöfe Wolf Dietrich, Markus Sittikus und Paris Lodron durch rege Bautätigkeit der Stadt ihren Stempel aufdrückten. Über hundert Kirchen, Schlösser und Paläste zeugen heute noch von der Macht der Erzbischöfe in Salzburg. 1756 wurde der größte Sohn der Stadt, Wolfgang Amadeus Mozart, in Salzburg geboren. Im Jahre 1842 wurde ihm ein Denkmal am heutigen Mozartplatz errichtet. Erst 1816 kam Salzburg als neues Kronland zum habsburgischen Österreich. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es für Salzburg mit der Gründung der Festspiele einen neuen Impuls, dessen Wirkung auf das kulturelle Leben in der Stadt noch heute ungebrochen ist. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg blühte Salzburg zu einer der wichtigsten Handelsstädte Österreichs auf und wurde damit auch zu einem der meistbesuchten touristischen Zentren des Alpenstaats. 1964 drehte Robert Wise in Salzburg den weltberühmte Film "The Sound of Music" über die Geschichte der Trapp-Familie, der noch heute viele Gäste in die Stadt lockt, die die Originalschauplätze besuchen möchten. Die Festspiele waren und sind die Initiatoren für ein reiches Kulturleben in der Stadt. Und so ist das Theater-, Konzert- und Kunstangebot Salzburgs jeder Großstadt dieser Welt ebenbürtig. |
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